GeoIP-Header
Wenn smoxy eine Anfrage an den Origin-Server weiterleitet, fügt es automatisch HTTP-Header mit Geolokalisierungs- und Netzwerk-Metadaten basierend auf der IP-Adresse des Clients hinzu. Diese Header lassen sich nutzen, um Inhalte zu personalisieren, Sprachen umzuschalten, regionale Compliance durchzusetzen oder Analysen aufzubauen — ohne zusätzliche IP-Lookups im Backend.
Verfügbare Header
| Header | Beschreibung | Beispiel |
|---|---|---|
s-country | ISO 3166-1 alpha-2 Ländercode | DE, US |
s-city | Ungefähre Stadt | Berlin |
s-subdivisions | ISO 3166-2 Region/Subdivisions-Code | DE-BY |
s-latitude | Ungefähre geografische Breite | 52.5200 |
s-longitude | Ungefähre geografische Länge | 13.4050 |
s-iseu | Ob sich der Client in der EU befindet (1 = ja, 0 = nein) | 1 |
s-asn | Autonomous System Number des Client-Netzwerks | 13335 |
s-asorg | Organisationsname für die ASN | Cloudflare, Inc. |
Alle Header werden automatisch zu jeder Anfrage hinzugefügt — keine Konfiguration nötig.
Anwendungsfälle
Sprachumschaltung
s-country nutzen, um Inhalte in der Sprache des Besuchers auszuliefern oder auf eine lokalisierte Storefront weiterzuleiten.
Regionale Compliance
s-iseu nutzen, um DSGVO-spezifische Cookie-Consent-Banner nur für EU-Besucher anzuzeigen.
Geo-Targeting
s-country oder s-subdivisions nutzen, um regionsspezifische Preise, Aktionen oder Versandoptionen anzuzeigen.
Analysen
s-country und s-city loggen, um zu verstehen, woher der Traffic kommt, ohne auf clientseitige Analysen angewiesen zu sein.
Zugriffskontrolle
GeoIP-Header mit Access Rules oder Conditional Rules kombinieren, um Verhalten nach Region einzuschränken oder anzupassen.
