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Grundkonfiguration

In der Grundkonfiguration wird die Basis der Site eingerichtet — Traffic zum Origin-Server routen, Hostnamen verwalten und Kerneinstellungen konfigurieren, auf denen andere Features aufbauen.


Origin / Load Balancer

Jede Site braucht ein Ziel für den Traffic. In der Grundkonfiguration wird entweder ein einzelner Origin-Server oder ein Load Balancer zugewiesen, der Traffic auf mehrere Origins verteilt.

  1. Zur Site in smoxy navigieren
  2. Grundkonfiguration öffnen
  3. Origin oder Load Balancer aus dem Dropdown auswählen

Dies bestimmt, wohin smoxy Anfragen standardmäßig sendet. Eine Überschreibung pro Anfrage ist mit Conditional Rules möglich.

INFO

Hinweis: Origins und Load Balancer werden separat unter Organisation > Origins & Loadbalancer erstellt, bevor sie einer Site zugewiesen werden können.


Hostnamen

Die Grundkonfiguration zeigt alle Hostnamen (Domains), die mit der Site verknüpft sind. Möglich ist:

  • Neue Hostnamen zur Site hinzufügen
  • Konfigurationsstatus anzeigen (z. B. fehlende CNAME-Einträge)
  • Einen Hostnamen zu einer anderen Site verschieben
  • Einen Hostnamen von der Site entfernen
  • DNS- & SSL-Einstellungen für jeden Hostnamen aufrufen

Beim Hinzufügen eines Hostnamens übernimmt dieser sofort alle Konfigurationseinstellungen der Site.


smoxy aktivieren

Der Schalter smoxy aktivieren aktiviert den vollen smoxy-Funktionsumfang (Caching, Optimierung, Sicherheit, Regeln) für diese Site. Wenn deaktiviert, arbeitet smoxy als einfacher Reverse Proxy ohne Optimierung oder Caching.

Dies muss aktiviert sein, bevor Features wie Caching, Bildoptimierung, Acceleration oder Sicherheit verwendet werden können.


Cache-Token

Das Cache-Token wird zur Authentifizierung von Anfragen an die Cache-Invalidierungs-API verwendet. Hier ein Token setzen und in den Purge-Anfragen mitsenden, um Cache-Löschvorgänge zu autorisieren.


Debug-Header

Wenn aktiviert, fügt smoxy Debug-Informationen zu den HTTP-Response-Headern hinzu. Dies ist nützlich zur Fehlerbehebung von Caching-Verhalten, Regelauswertung und Request-Routing.

Während der Entwicklung oder beim Debugging aktivieren und in der Produktion deaktivieren, um keine internen Details preiszugeben.


SSI & ESI

smoxy unterstützt Server Side Includes (SSI) und Edge Side Includes (ESI) zum Zusammensetzen von Seiten aus mehreren Fragmenten am Edge.

FeatureBeschreibung
SSIVerarbeitet <!--#include -->-Direktiven in HTML-Antworten
ESIVerarbeitet <esi:include>-Tags für Edge-seitiges Seitenzusammensetzen

INFO

Hinweis: ESI kann nur aktiviert werden, wenn SSI ebenfalls aktiviert ist.

Diese Features sind nützlich für Sites, die Seiten aus cachebaren Fragmenten mit unterschiedlichen TTLs zusammensetzen (z. B. ein statischer Header der stundenlang gecacht wird und ein dynamisches Warenkorb-Widget das sekündlich gecacht wird).


HTTP-Header

Benutzerdefinierte HTTP-Header lassen sich hinzufügen, die smoxy bei jeder Anfrage oder Antwort für diese Site einschließt.

Request-Header

Header, die von smoxy an den Origin-Server gesendet werden. Nützlich, um zusätzlichen Kontext an das Backend zu übergeben.

Format: Ein Header pro Zeile als header-name = value

Response-Header

Header, die von smoxy an den Browser des Besuchers gesendet werden. Nützlich für Sicherheits-Header, CORS oder benutzerdefinierte Metadaten.

Format: Ein Header pro Zeile als header-name = value

Hier konfigurierte Header gelten für alle Anfragen auf dieser Site. Um Header bedingt zu setzen (z. B. nur für bestimmte Pfade oder Länder), kommen Conditional Rules zum Einsatz.


Für Einstellungen zu Caching, Sicherheit, Bildoptimierung und benutzerdefinierten Seiten siehe die jeweiligen Feature-Dokumentationsseiten.